1. Lauf des Super Gravity NRW Cup 2014

Raben-Race Vol. 4

3. Mai 2014

 

Das Raben-Race Vol. 4 im Warsteiner Bikepark war dieses Jahr Bestandteil des Super Gravity NRW Cup und somit der erste Lauf zu dieser Rennserie.

Ich bin einer der Glücklichen der einen von den limitierten Startplätzen ergattern konnte und fuhr bei den Senioren (30+) mit.

 

Das Wetter war gut gemeldet und hielt auch mit Sonnenschein an, ein paar Tage zuvor hatte es stark geregnet, so war die Strecke morgens sehr nass, matschig und rutschig.

Die Rennstrecke bzw. Downhill-Strecke im Warsteiner Bikepark ist relativ flach gehalten und eigentlich technisch nicht anspruchsvoll. Viele Wurzeln, leichte Kurven mit flachen Anliegern, ein ich glaube 2 Meter weites Holz-Double, einige kleine Sprünge und einem schönes Steinfeld spickte die Strecke. In die Pedale treten wo nur geht, forderte diese Strecke.

Also wieder ein Kampf mehr um Ausdauer und Konzentration, als viel Fahrtechnik.

Doch da die Strecke zumindest bis zum ersten Rennlauf noch nass und rutschig war, musste man auch wieder sehr viel Fahrkönnen einbringen um eine gute Geschwindigkeit konstant zu fahren. Ich hatte grade im unspektakulären ersten Abschnitt bis zum Holz-Double meine Schwierigkeiten.

Im Training bei lockerer Geschwindigkeit, lief alles sauber. Im ersten Rennlauf, tritt ich dann aber viel fester in die Pedale und fuhr somit eine höhere Geschwindigkeit. An einer bestimmten Links-Kurve kam ich nicht richtig rum, schnell freundete sich meine Schulter mit einem Baum an und warf mich halb vom Rad. Nicht schlimm, ich hab ja noch einen zweiten Rennlauf, dachte ich mir. Ab dem Holz-Double der in meinem Trainingslauf Video zu sehen ist, bin ich den Rest der Strecke relativ gut durch gekommen.

Den ersten Rennlauf beendete ich mit 1:28,44 Minuten. Wie viele Sekunden hat die Bekanntschaft mit dem Baum wohl gekostet?

 

Bevor ich mich zum zweiten Rennlauf anstellte, schaute ich mir die Stelle, wo ich den Baum kennengelernt hatte noch einmal genauer an. Zu diesem Zeitpunkt war die Strecke schon etwas abgetrocknet und so suchte ich mir in der Kurve eine andere Line aus.

Im zweiten Rennlauf, haue ich noch mehr in die Pedale, komme wieder an die Kurve mit dem Baum und erwische die neue Line nicht. Stark abgebremst und nur knapp am Baum vorbei, gings weiter. Das nargte kurz an meiner Motivation, im nächsten Moment packte mich aber wieder der Kampfgeist und ich trat noch fester in die Pedale.

Danke für das Anfeuern an genau dieser Stelle von Chris Gaßmann... das hat gepusht, Alter!

Den Rest der Strecke fuhr ich dann besser als im Training und dem Rennlauf zuvor. Leider reichte das aber auch nur für Platz 7 von 18 Startern mit einer Zeit von 1:24,55 Minuten.

Zum Vergleich; der schnellste meiner Klasse Robin Mölders fuhr eine Zeit von 1:17,49 Minuten und der schnellste Fahrer des ganzen Events war World Cup Fahrer Christian Textor der eine Zeit von 1:09,58 Minuten auf die Strecke brannte.

Da das BDR Reglement, das tragen einer Video-Kamera während den Rennläufen verbietet, konnte ich leider nur eine einzige Aufnahme zwischendurch bei den Trainingsläufen machen. So habt ihr wenigstens einen kleinen Eindruck von der Strecke!

Trainingslauf

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