Produktbericht | Testbericht

08. Februar 2015

 

Ich unterteile diesen Produktbericht in folgende Kriterien:

  • Gewicht
  • Bequemen Sitz
  • Belüftung
  • Extras +++
  • Optik
  • Stabilität
  • Preis

Gewicht:

Hm, das Gewicht hätte ich lieber am Ende des Produktberichts setzen müssen, denn wenn man weiterliest und erfährt was der Helm alles kann, sind die 1070 Gramm nichts!


Bequemer Sitz:

Die Seitenpolster sind dick und fühlen sich sehr angenehm auf den Wangen an. Die Polsterung im Oberkopf-Bereich ist zwar um einiges dünner besetzt, aber der Kopf sitzt dennoch ohne Druckstellen angenehm im Helm.

Wenn der Helm neu ist, scheint das Aufziehen schon etwas schwieriger als bei anderen Helmen. Allerdings spricht das für seine Steifigkeit und Stabilität. Beim Helm abziehen, tut man sich dann noch schwerer, doch das legt sich nachdem der Helm eine zeitlang getragen wurde. Beim Kauf sollte man unbedingt auf die richtige Größe und somit Passgenauigkeit des Helmes achten, entscheide das aber nicht das erschwerte an und ausziehen des Helmes!


Belüftung:

Die Belüftung des Helmes ist durch die vielen Lufteinlässe und Auslässe richtig gut! In der Innenschale des Helmes sind großzügige Kanäle angebracht die die frische Luft an Kopf entlang zirkulieren. Das Polster des Helmes ist in den Kanal-Bereichen extra durch ein Gitternetz für bessere Ventilation versehen. Man spürt beim fahren deutlich die vorbeiströmende Luft und behält einen kühlen Kopf.


Extras:

Die Marke Specialized hat nicht ohne Grund relativ hohe Preise für alle Produkte. Wenn Specialized was auf den Markt bringt, kann man drauf vertrauen, dass die Produkte auch was können. Bei dem Integralhelm für Mountainbiker haben sie da auch wieder mitgedacht!

Jetzt muss ich etwas weiter ausholen und Euch sagen; im Falle eines Unfalls mit Bewußtlosigkeit, MUSS der Helm runter! So laut "Erste Hilfe". Leider besteht dann die Gefahr eine eventuelle Halswirbelsäulen Verletzung vom Unfall noch zu verschlimmern, wenn man versucht den Helm abzuziehen. Nun, beim Dissident hat Specialized 2 Funktionen eingebaut, die es vereinfachen einem bewußtlosen den Helm abzunehmen.

Einmal hat der Helm herausziehbare Seitenpolster und zum anderen eine Aussparrung, bei der man ein spezielles Luftpolster einbauen kann, welches der Erst-Helfer dann mit einem kleinen Luftschlauch aufblasen kann und sich so der Helm einfacher vom Kopf nehmen lässt. Leider ist dieses Luftpolster nicht beim Kauf des Helmes dabei. Diesen muss man sich zusätzlich bestellen.

Dazu hat der Specialized Dissident Helm noch ein sehr einfaches Verschluss-System mit einem Magnet das sogenannte und ein ausgeklügelten Gurt-Straffer verbaut. Es hängen keine nervigen Gurte mehr vom Helm runter, da diese mit einem Klettverschluss fixiert in einer angenehm gepolsterten Gurt-Scheide verschwinden.


Optik:

Die Optik ist wie immer Geschmackssache und da lasse ich gerne die Bilder für sich selbst sprechen. Natürlich gibt es den Dissident auch in verschiedenen Designs. Einfach mal googeln, welche zurzeit aktuell sind!


Stabilität:

Der Specialized Dissident Carbon Helm ist als einer der Top Helme im Mountainbike Bereich bekannt. Doch neber allen anderen ist der Specialized Helm der einzigste der in Labortests, sogar einige Motorrad Belastungstests bestanden hat. Nun, gestürtzt bin ich mit dem Helm glücklicherweise noch nicht, doch der Aufbau des Helmes lässt die Stabilität und Sicherheit schon auf dem ersten Blick erahnen.


Preis:

Der Preis für den Carbon Helm liegt bei 399 - 429€ je nach Ausführung und Modell-Jahr. Für die kleine Geldbörse gibt es den gleichen Helm aus Kunststoff mit der Bezeichnung "Comp" statt "Carbon" für gerade mal 119€. Allerdings, weiß ich nicht ob da die selben Prüfergebnisse gelten, wie beim Carbon Modell.